Sie bleiben in kommunaler Hand
Montag, 28. Januar 2008 | Autor: Jankete
Leipzig hat gesprochen!
87,4 % der 148.767 Wähler haben sich gestern für den 100-prozentigen Verbleib der Stadtwerke (und aller anderen Gesellschaften der LVV) in kommunaler Hand entschieden. Damit hat sie sich die Grundstimmung der vergangenen Wochen in Zahlen manifestiert und OBM Jung hat eine herbe Niederlage einstecken müssen – Ein Verkauf kommt in den nächsten drei Jahren nicht in Frage.
Natürlich findet ein Politiker auch ein negatives Ergebnis trotzdem positiv und kann es sogar so drehen, als sei er dafür gewesen. Zitat:
„Die Beteiligung beweist, dass Leipzig eine Stadt mit einer engagierten, starken Bürgerschaft ist. Die Bürger haben sich mit ihrem Votum deutlich für den 100-prozentigen Verbleib kommunalen Eigentums der Daseinsvorsorge entschieden. Das Ergebnis deckt sich bis auf die angestrebte Partnerschaft für die Stadtwerke Leipzig vollständig mit meiner Auffassung. Sie entspricht dem Grunde nach meiner politischen Überzeugung“
Was die Aussage seines ersten Satzes betrifft, so stimme ich mit ihm überein. Allerdings nehme ich den letzten Satz nicht wirklich ab. Zudem scheint seine Anmerkug zum Haushalt schon fast etwas trotzig:
„Diese 520 Millionen werden uns in den kommenden Jahren fehlen.“
Ich meine dennoch, dass sich Leipzig richtig entschieden hat, denn das Beispiel Dresden zeigt, wie negativ sich ein Ausverkauf auswirken kann.
Hoffen wir einfach, dass unsere geschätzte Stadtregierung nun einsieht, dass man sich nicht wählen lassen kann, um dann vier Jahr am Volk vorbei zu regieren.
Thema: Leipzig | Beitrag kommentieren | Tags » Bürgerentscheid, Leipzig, LVV, Stadtwerke «

Nachdem ich Silvester das erste Mal in den Genuss kam, auf einer Wii mit Freunden in einer lustigen Runde zu zocken, konnte ich dann Ende letzter Woche einfach nicht widerstehen und hab mir im örtlichen Saturn-Markt auch eine Wii zugelegt.